Archiv für die Kategorie „Die Fußball Virtuosen“

Der Absturz auf den letzten Tabellenplatz der Bundesliga und das unangenehme Gefühl, die Schießbude des deutschen Oberhauses zu sein, führt bei Werder Bremen offenbar zu einem Umdenken, was wirtschaftliche Risiken angeht. So soll der Aufsichtsrat nun doch gewillt sein, ein größeres wirtschaftliches Risiko einzugehen und eine Verschuldung des Vereins zu akzeptieren, um sportlich konkurrenzfähig zu bleiben. Dies berichtet der „kicker“. Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer erklärte, er wolle gemeinsam mit seinen Kollegen aus der Vereinsleitung mit dem Kontrollgremium sprechen und deutlich machen, das ein Abstieg noch teurer wäre.

Steht Lemke Investoren im Weg?
Auch über den Einstieg von Investoren wolle man sprechen, so der langjährige Werder-Macher weiter. Angeblich gibt es bereits Interessenten aus der Baubranche aus Bremen und Hannover, die sich zu einem Kreis zusammengeschlossen haben, der bereit ist, den Hanseaten unter die Arme zu greifen. Bedingung hierfür soll allerdings sein, dass Aufsichtsratschef Willi Lemke, der Werder einen strikten Sparkus verordnet hat und nach Jahren millionenschwerer Defizite endlich wieder eine schwarze Null schreiben möchte, seinen Posten aufgibt. Die Investoren sind offenbar der Ansicht, dass unter der Führung des langjährigen Managers ihre Geldanlage in Gefahr ist.
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Borussia Dortmund steht ein reicher Geldsegen ins Haus. Schwarz-Gelb wird im Rahmen einer Kapitalerhöhung vermutlich 110 Millionen Euro einnehmen. Möglicherweise fällt die Summe sogar größer aus. Der BVB wird laut „Handelsblatt“ den Rest der Aktien, den der Vizemeister bisher zurückgehalten hat, ausgegeben. Dabei handelt es sich um 24,6 Millionen Wertpapiere. Der Kurs der BVB-Aktie liegt derzeit knapp unter fünf Euro.

Abnehmer offenbar bereits gefunden
Partner, welche die zusätzlichen Aktien aufkaufen werden, sind offenbar auch schon gefunden. Laut „kicker“ handelt es sich um BVB-Ausrüster Puma sowie um die Versicherung Signal Iduna, die bereits die Namensrechte am Stadion von Schwarz-Gelb hält. Offen ist derzeit die Frage, ob der BVB den beiden Investoren einen Preisabschlag dafür gewährt, dass jene das komplette Paket kaufen. Im Fall von Evonik ist der Vizemeister bereits so verfahren. Das Unternehmen bekam einen Nachlass in Höhe von fünf Prozent.
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Den Namen „Götze“ kennt in diesen Tagen die ganze Welt. Mario erzielte im WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien das goldene Tor in der Verlängerung und sicherte der DFB-Elf damit ihren vierten Titel. Bei Borussia Dortmund wird man sich bei Ansicht des wunderschönen Treffers seufzend zurück gelehnt und an die Zeit gedacht haben, als dieser besondere Spieler noch für Schwarz-Gelb aktiv war. Beim FC Bayern München dachte man sich offenbar, das, was einmal funktioniert, auch beim zweiten Mal nicht schaden kann. Der Double-Sieger verpflichtete deshalb den Bruder von Mario Götze, der bislang ebenfalls für den BVB tätig war.

Felix Götze spielt künftig für die U17 der Bayern
Den Transfer bestätigte Bayerns Jugendleiter Michael Tarnat im Gespräch mit der „Sport Bild“. Felix Götze sei tatsächlich „zu uns gewechselt, das ist richtig“, erklärte der frühere Linksverteidiger. Der kleine Bruder von Mario ist 16 Jahre alt und sei vorläufig in der U17 des Double-Siegers spielen. Dort wird er von Heiko Herrlich trainiert werden. Die Bayern haben Götze bereits in einer Münchner Schule angemeldet. Eine Unterkunft dürfte auch gefunden sein: Mario wohnt in München bereits mit seinem älteren Bruder Fabian zusammen, der für Unterhaching am Ball ist. Ein zusätzliches Zimmer ist offenbar noch frei.
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Offiziell tritt Dietmar Beiersdorfer seinen Job als Vorstandschef des Hamburger SV erst zum 1. Juli an, doch schon jetzt laufen alle Fäden des Bundesliga-Dinos bei dem früheren Manager von Zenit St. Petersburg zusammen. Der zögerte nicht lange und hat jetzt seine ersten Entscheidungen verkündet. Mit diesen wird er nicht überall auf Gegenliebe stoßen.

Slomka bleibt Trainer
Mirko Slomka bleibt so Trainer des HSV. Wie „Sport 1“ berichtet, hat Beiersdorfer diese Entscheidung nach einem ersten persönlichen Gespräch mit dem 46-Jährigen getroffen. Er stellte sich damit gegen seinen künftigen Aufsichstratschef Karl Gernandt, der immer wieder öffentlich an Slomka Zweifel geäußert hatte. Gerüchteweise soll es sogar schon erste Kontakte mit Thomas Tuchel gegeben haben. Diese Personalie ist damit zumindest vorläufig vom Tisch. Allerdings dürfte der Name sehr schnell an der Elbe wieder auftauchen, sollte der sportliche Erfolg ausbleiben.
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