Archiv für die Kategorie „Die Fußball Virtuosen“

Waren es die fehlenden Angebote? Oder fühlt ein Mann nun doch, dass er über Jahre in einem Job gearbeitet hat, der extrem an die Substanz geht und ein immenses inneres Feuer verlangt, um erfolgreich zu sein? Letztlich spielt es keine Rolle. Fakt ist: Jürgen Klopp hat umgedacht. Der Trainer von Borussia Dortmund, der sein letztes Spiel in dieser Rolle jüngst 1:3 gegen den VfL Wolfsburg verlor, was besonders bitter war, da es sich um das Pokalfinale handelte, wird nicht sofort einen neuen Job annehmen. Stattdessen wird er von seinem Trainerposten pausieren.

Keine Informationen über die Länge der Pause
Spannend dabei: Klopp machte keine Angaben darüber, wie lange seine Pause dauern wird. Die Rede ist nur kryptisch von einer „mehrmonatigen Unterbrechung“. Dies lässt viel Luft für Fantasie: Einerseits kann es so sein, dass wir ihn schon wieder im September auf irgendeiner Bank erleben. Anderseits nimmt er sich vielleicht auch die gesamte neue Saison aus Auszeit – so ähnlich, wie es jüngst Thomas Tuchel getan hat, der Klopp beim BVB beerbt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das war eine bittere Lehrstunde für den VfL Wolfsburg. Gegen den SSC Neapel ging das Team von Trainer Dieter Hecking in der heimischen VW Arena mächtig baden. Am Ende stand es 4:1 für die Gäste aus Italien. Und man fragte sich unwillkürlich, ob Hecking seine Spieler vor dem Hinspiel des Viertelfinales der Europa League nicht nachdrücklich davor gewarnt hatte, dass Gonzalo Higuain oder auch Marek Hamsik brandgefährliche Spieler sind, die das Potenzial haben, sich in jedem Team der Welt durchzusetzen. Spätestens seit dem Abpfiff der Partie wissen es die Akteure des Bundesligisten nun.

Der Spielbericht: 80 Minuten zum Vergessen
Gerne würde man den Wolfsburg-Fans Mut machen und schreiben, dass bestimmte Spieler fehlten, die das Blatt hätten wenden können. Doch dies ist nicht die Wahrheit. Die Niedersachsen spielten mit ihrer ersten Elf und stellten sich dabei einfach selten dämlich an. Insbesondere in der Abwehr zeigte der VfL nichts davon, was ihn in der Bundesliga auf den zweiten Platz gebracht hatte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Es bieten sich viele Geschichten an, die man über das Duell zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Köln erzählen konnte, welches das Freitagsspiel des 23. Spieltags bildete. Die langweiligste: Der Meister gewann klar mit 4:1 und bleibt auf Kurs in Richtung Titelverteidigung. Schon nicht ganz so uninteressant: Es war zugleich auch der 115. Geburtstag des erfolgreichsten deutschen Klubs. Die aber wohl beste lautet: Köln war stark und Bayern konnte froh sein, dass Manuel Neuer im eigenen Tor steht. Sonst wäre die eigene Geburtstagsparty möglicherweise gründlich nach hinten losgegangen.
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Die Gruppenphase der Champions League-Saison 2014/15 ist beendet. Der FC Bayern München rundete diese für die deutschen Mannschaften überaus erfolgreiche Zeit als Flaggschiff der Bundesliga mit einem überzeugenden Auftritt gegen ZSKA Moskau ab. In der heimischen Allianz Arena siegte der deutsche Meister mit 3:0 und zementierte damit seinen Gruppensieg.

Die Torschützen der Bayern
Der FC Bayern war bereits nach 18 Minuten auf Kurs. Franck Ribery wurde von Natcho im Strafraum gefoult. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Thomas Müller trat an und verwandelte zur Führung für den Tabellenführer der Bundesliga. Es war schon das 24. Tor des Spielers in der Champions League. Müller konnte damit Mario Gomez den Titel als bester Bayern-Torschütze in der Königsklasse entreißen.
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