Archiv für die Kategorie „Die Fußball Virtuosen“

Borussia Dortmund muss sich endgültig von der Idee verabschieden, dass Lucien Favre in der kommenden Saison das Traineramt übernimmt. Am Freitagvormittag stellten die BVB-Verantwortlichen endgültig ihre Bemühungen ein. Zuvor soll Nizza noch einmal eindeutig klar gemacht haben, dass man Favre keine Freigabe erteilen wird. Bei dem französischen Erstligisten hat der Trainer noch einen Vertrag bis 2019.

Anschließend veröffentlichte Nizza auch noch eine Presseerklärung. In dieser verwies man noch einmal auf den frühen Trainingsauftakt der Mannschaft. So beginnt man mit der Saisonvorbereitung bereits schon am 19. Juni. Dies ist nötig, weil Nizza in der nächsten Saison in der Qualifikation für die Champions League spielt. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen des Vereins unumstößlich entschieden, dass Favre bleibt. Der Presseerklärung zufolge haben sowohl Dortmund als auch der Trainer diese Entscheidung akzeptiert.

Wie der Kicker berichtet, sind nun nur noch zwei Kandidaten im Rennen um den Trainerposten des BVB. Hierbei soll es sich zum einen um den Kölner-Trainer Peter Stöger handeln, der in dieser Saison mit den Kölnern den dritten Tabellenplatz erobern konnte. Stöger ist zudem als Kölner Trainer noch ungeschlagen gegen den BVB, was sicherlich in Dortmund ebenfalls nicht unbemerkt geblieben ist. Allerdings dementiert der Österreicher immer wieder, in Kontakt mit Dortmund zu stehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rund eineinhalb Wochen nach dem Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund hat die Polizei den mutmaßlichen Attentäter festgenommen. Es handelt sich um einen Mann aus dem Raum Tübingen.

Der 28-Jährige befand sich seit einer Woche im Visier der Behörden. Nach umfangreichen Ermittlungen und Observationen folgte schließlich die Verhaftung. Das Motiv des Mannes war wohl Habgier. So hatte er durch seinen Anschlag auf den Mannschaftsbus so viele Spieler des BVBs wie möglich töten oder verletzten wollen, um den Aktienkurs des Vereins nach unten zu treiben. Mit sogenannten Put-Optionen wollte er anschließend ein Vermögen verdienen. Bei den Optionen handelt es sich praktisch um Wetten, mit denen man gegen den Aktienkurs eines Unternehmens setzen kann.

Der Tatverdächtige hatte im Vorfeld des Anschlags wohl einen Kredit aufgenommen und mehrere Tausend dieser Put-Optionen gekauft. Auch hielt er sich am Tag des Bombenanschlags im BVB-Mannschaftshotel L’Arrivée auf, wo er ein Zimmer mit Blick auf den Tatort bewohnte. Von diesem aus könnte er die Zündung der Bomben ausgelöst haben.
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Nach sieben Pflichtspielen im Jahr 2017 lässt sich aus Sicht von Borussia Mönchengladbach bereits festhalten: Der Trainerwechsel von Andre Schubert zu Dieter Hecking hat sich für die Fohlen gelohnt. Sie nutzten das erste Sonntagsspiel des 22. Spieltags, um sich aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Stattdessen dürfen sie nun wieder ganz vorsichtig über den internationalen Wettbewerb nachdenken. „Opfer“ der Fohlen war dabei der FC Ingolstadt, der weiterhin extrem vom Klassenverlust bedroht ist.

FC Ingolstadt vs. Borussia Mönchengladbach endet 0:2
Ingolstadt war eigentlich nicht einmal notgedrungen das schlechtere Team. Der FCI gewann beispielsweise die Torschuss-Statistik mit 14:10. Nur sind solche Zahlen eben ein Muster ohne Wert. Entscheidend ist, wer mehr Treffer erzielt – und diesbezüglich waren die Fohlen eben einfach spürbar cleverer. Sie gingen in der 60. Minute durch einen Treffer von Lars Stindl in Führung. Das Tor war etwas kurios, fiel es doch durch einen angeschossenen Arm. Zum entscheidenden zweiten Tor kam es erst in der ersten Minute der Nachspielzeit. Es wurde von Andre Hahn erzielt. Ingolstadt könnte positiv mitnehmen, dass man sich erneut stark präsentiert. Negativ steht allerdings zu Buche, dass sich dies wieder einmal nicht in Punkten auszahlte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Dieser Transfer hatte sich nicht angedeutet und kommt überraschend: Yunus Malli wechselt mit sofortiger Wirkung vom FSV Mainz 05 zum VfL Wolfsburg. Als Ablöse zahlen die Niedersachsen dem Vernehmen nach 12,5 Millionen Euro. Wolfsburg hat damit einen Ersatz für Julian Draxler gefunden, der zum 1. Januar für 40 Millionen Euro Ablöse zu Paris Saint-Germain gewechselt ist. Mainz ist auf der anderen Seite jetzt in der Pflicht, Ersatz für Malli zu beschaffen.

Mallis Vertrag bei Mainz machte Wolfsburg-Transfer möglich
Vor einem Jahr hatte Borussia Dortmund 12,5 Millionen Euro für den heute 24-Jährigen geboten, war aber bei Mainz abgeblitzt. Doch im Winter 2017 ermöglichte eine spezielle Klausel in Mallis Vertrag bei den Rheinhessen den Transfer zum VfL. So hatte der Spieler zwar noch bis 2018 Vertrag beim FSV, allerdings hätte im Sommer eine Ausstiegsklausel gegriffen. Malli hätte dann für zehn Millionen Euro gehen können. Der Verkauf jetzt ermöglichte es den Rheinhessen, die Ablöse noch einmal frei zu verhandeln und 2,5 Millionen Euro mehr herauszuholen.
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